26.06.2015 – 14:52 | Kein Kommentar

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Auszubildende als Energie-Scouts gefragt – Anmeldung zu Workshops läuft

Eingetragen von am 03.06.2015 – 11:43Kein Kommentar

München – Je früher Nachhaltigkeit ins Bewusstsein dringt, desto besser. Diesem Ansatz folgt eine kompakte Qualifizierung der IHK für München und Oberbayern, die Auszubildende zu „Energie-Scouts“ macht. 40 angehende Nachwuchskräfte aus 20 Unternehmen haben das Angebot im vergangenen Sommer genutzt. Und viel eigene Energie aufgewendet, um Energie einzusparen, so das einhellige Feedback auf einer Rückblick-Veranstaltung in München.

Nun startet die zweite Runde des bundesweiten DIHK-Projekts in Oberbayern. In ihr werden rund 100 junge Leute zu betriebsinternen Botschaftern in Sachen Energie-Einsparungen geschult. „Die Azubis lernen, wie man Sparpotenziale im Betrieb erkennt, dokumentiert und Verbesserungen anregt“, sagt Björn Athmer, Münchner IHK-Projektleiter „Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz“. Dabei ist grundlegendes Wissen zu Erzeugung bis Verbrauch von Energie, Berechnung und der Umgang mit Messgeräten nur der fachliche Aspekt. Ebenso wichtig ist neben dem Projektmanagement die Frage, wie man Mitarbeiter für das Thema „Energieeffizienz“ begeistert und die interne Kommunikation dafür verbessert.

So hat Peter Reichhart, Energiemanagement-Beauftragter der Uniccomp GmbH in Geretsried das Azubi-Projekt in den größeren Kontext der anstehenden Energiemanagement-Zertifizierung gestellt.

„Das war ein Baustein, um das Thema Druckluft-Einsparung in der Belegschaft insgesamt anzugehen.“ Reichhart sieht mit Franziska Schilwat als ersten Energie-Scout im Unternehmen außerdem die Gelegenheit, früh das Potenzial für Einsparungen zu  erkennen und es weiterzutragen. „Wer schon zu Beginn seines Berufslebens mit dem Thema Energie-Einsparung in Kontakt kommt, ist von da an viel sensibler unterwegs und entdeckt schnell mögliche Ansatzpunkte.“

Mehrere hundert Euro Einsparung im Jahr durch den Austausch von alten Druckpistolen haben die Berechnungen und Maßnahmen der angehenden Industriemechanikerin Schilwat für den Hersteller von Kolben- und Schraubenverdichtern sowie Druckluftkomponenten gebracht. „Sie hat mit ihren Beobachtungen und Berechnungen für echte Aha-Effekte gesorgt“, sagt Reichhart.

Die Qualifizierung zum Energie-Scout besteht aus drei Bausteinen: einem eintägigen Workshop, drei Monaten Projektphase im eigenen Unternehmen sowie einem Tag Ergebnispräsentation und Erfahrungsaustausch der Auszubildenden untereinander. Sie kostet pro Auszubildendem 100 Euro und es gibt ein Zertifikat, mit dem die Teilnehmer ihr frühzeitiges Engagement im weiteren Berufsleben belegen können.

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