26.06.2015 – 14:52 | Kein Kommentar

Die Wanderer freuen sich schon auf eine warme Mahlzeit, Kaffee und Kuchen. Doch als sie am Ausflugslokal ankommen, sind Türen und Fenster verrammelt. Der Wirt hat sich nach jahrzehntelanger Arbeit altersbedingt zur Ruhe gesetzt, ohne …

Lesen sie den gesamten Beitrag »
Home » Personal und Karriere

Saarländische Familienunternehmer zur Hochschulpolitik: Sparen ja – aber richtig!

Eingetragen von am 10.06.2015 – 09:50Kein Kommentar

Landesvorsitzender Wolfgang Herges: Unternehmen sind auf gut ausgebildete Nachwuchskräfte angewiesen

St. Ingbert. Anlässlich der Regierungserklärung von Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer fordert der Wirtschaftsverband DIE FAMILIENUNTERNEHMER Sparmaßnahmen mit Augenmaß im Bildungsbereich.

„Das Saarland muss sparen – daran führt kein Weg vorbei. Aber dass die Landesregierung gerade bei der Bildung den Rotstift ansetzt, ist das falsche Zeichen“, sagt Wolfgang Herges, Landesvorsitzender von DIE FAMILIENUNTERNEHMER im Saarland. „Jedes Unternehmen ist auf gut ausgebildete junge Menschen angewiesen. Einschnitte bei der Hochschulpolitik können gravierende Auswirkungen für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Saarland haben.“

Kürzungen im Hochschulbereich und bei sonstigen Zukunftsinvestitionen sollten laut DIE FAMILIENUNTERNEHMER daher bei der Haushaltssanierung an letzter Stelle stehen. „Wir begrüßen den Sparwillen der Ministerpräsidentin ausdrücklich. Allerdings muss zuerst das Einsparpotential in anderen Bereichen ausgeschöpft werden. Die Landesregierung sollte konsequent Verwaltungskosten reduzieren und Subventionen streichen, bevor sie anfängt im Bildungsetat zu kürzen“, so Herges weiter.

Zwar sei es aufgrund der hohen Verschuldung des Landes grundsätzlich richtig, dass auch im Hochschulbereich nach Effizienzreserven gesucht wird. Aber: „Die Landesregierung muss alles daran setzen, dass das Saarland ein attraktiver und zukunftsfähiger Hochschulstandort bleibt. Besonders die Ingenieurswissenschaften, die für die Industrie im Saarland von enormer Bedeutung sind, dürfen nicht geschwächt werden“, betont Herges. „Zuallererst sollte die Regierung daher Sparmaßnahmen prüfen, die nicht direkt die Bereiche Forschung und Lehre betreffen. Die Zusammenlegung von Verwaltungsaktivitäten einzelner Hochschulen wäre ein möglicher Ansatzpunkt.“

DIE FAMILIENUNTERNEHMER (ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer – ASU) folgen als die politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmen den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro. Landesvorsitzender im Saarland ist Wolfgang Herges, der zusammen mit seinem Bruder die Herges Stahl- und Blechbau GmbH in St. Ingbert leitet. Das Unternehmen ist bereits seit drei Generationen in Familienbesitz.

Weitere Informationen unter: http://www.familienunternehmer.eu/lb-saarland.html

Schreiben sie einen Kommentar!

Fügen sie unten ihren Kommentar hinzu, oder trackback von ihrer eigenen Seite.. Sie können außerdem Abonnieren sie diese Kommentare via RSS.

Sei nett. Halt es sauber. Bleib beim Thema. Kein Spam.

Sie können diese HTML-Tags benutzen:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Dieser Blog hat Gravatar aktiviert. Um ihren eignen Avatar zu bekommen registrieren sie sich bitte unter Gravatar.