26.06.2015 – 14:52 | Kein Kommentar

Die Wanderer freuen sich schon auf eine warme Mahlzeit, Kaffee und Kuchen. Doch als sie am Ausflugslokal ankommen, sind Türen und Fenster verrammelt. Der Wirt hat sich nach jahrzehntelanger Arbeit altersbedingt zur Ruhe gesetzt, ohne …

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PKW-Maut schadet Willkommenskultur

Eingetragen von am 27.05.2015 – 13:33Kein Kommentar

IHK fürchtet hohen Verwaltungsaufwand und geringen Nutzen

REGENSBURG. Verkehrsminister Alexander Dobrindt hat die Mautpläne der Bundesregierung vorgestellt. Die vorgeschlagene Lösung stößt bei der IHK auf Skepsis. „Die Maut für PKW wird den Investitionsstau auf deutschen Straßen nicht beseitigen“, ist sich der Vorsitzende des IHK-Verkehrsausschusses Manfred Jürgen Fichtl sicher. Seriöse Schätzungen beziffern einen finanziellen Mehrbedarf pro Jahr auf fünf Milliarden Euro.

Beim Dobrindtschen Maut-Modell bleibt nach Abzug der hohen Verwaltungskosten maximal eine Milliarde übrig, realistisch gerechnet vermutlich nur 500 Millionen. Ob diese voll in den Verkehr fließen ist fraglich, wie die Erfahrungen mit der LKW-Maut zeigen.„Die PKW-Maut kann uns schaden“ erklärt Dr. Alfred Brunnbauer, Verkehrsexperte der IHK. Andere Länder wie Niederlande und Belgien könnten nachziehen und damit auch deutsche Autofahrer zusätzlich belasten. Gerade der grenzüberschreitende Verkehr würde darunter leiden. Um nur mal von Pilsen nach Weiden zum Einkaufen zu fahren, ist die Maut vermutlich zu teuer. Einige werden es sich zweimal überlegen, ob sich das Handels- und Freizeitangebot im Nachbarland für sie noch lohnt.

Zu bedenken gibt die IHK außerdem, ob Deutschland, Kernland innerhalb der EU, das am meisten von den offenen Grenzen und dem innereuropäischen Warenverkehr profitiert, Wegzoll von den Nachbarn verlangen soll: „Nicht ausgrenzen, sondern ein freundliches Willkommen sollte unsere Haltung gegenüber Europa und seinen Menschen bestimmen“, wünscht sich Dr. Brunnbauer.

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