26.06.2015 – 14:52 | Kein Kommentar

Die Wanderer freuen sich schon auf eine warme Mahlzeit, Kaffee und Kuchen. Doch als sie am Ausflugslokal ankommen, sind Türen und Fenster verrammelt. Der Wirt hat sich nach jahrzehntelanger Arbeit altersbedingt zur Ruhe gesetzt, ohne …

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Sächsische IHK-Lehrstellenbilanz 2014 im Plus

Eingetragen von am 03.06.2015 – 11:24Kein Kommentar

Per 31. Dezember 2014 registrierten die sächsischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Chemnitz, Dresden und Leipzig 10.049 neue betriebliche Lehrverträge. Das entspricht einem Plus von 2,9 Prozent oder 279 Ausbildungsplätzen gegenüber 2013.

In die Gesamtbilanz der beruflichen Ausbildung sind 2014 zudem 1.168 überbetriebliche Ausbildungsverhältnisse für benachteiligte und behinderte Jugendlichen sowie 2.331 Verträge von Auszubildenden, die ihren Beruf im Zuge einer Umschulung erlernen, eingeflossen, sodass sich für die IHK-Berufe eine Gesamtzahl von 13.548 neuen Ausbildungs- und Umschulungsverhältnissen im Freistaat ergibt.

Zu den TOP-5 der gefragtesten Berufsfelder gehörten 2014 die Berufe der Metalltechnik mit 2.453 Verträgen, die Berufe im Handel mit 2.199 Verträgen, gefolgt von den Kaufmännischen Berufen mit 1.861 Verträgen, den Berufen in der Hotellerie und Gastronomie mit 1.212 Verträgen und den Berufen der Elektrotechnik mit 704 neuen Verträgen.

Das Verhältnis zwischen Mädchen und Jungen hat sich binnen Jahresfrist kaum verändert. So betrug der Anteil der Mädchen an der Gesamtzahl der Berufsanfänger 2014 rund 36,8 Prozent, 2013 waren es rund 37,2 Prozent.

Unter den Mitgliedsbetrieben der drei sächsischen IHKs verfügen 20.874 über die Berechtigung zur eigenen Berufsausbildung, die aktuell von 6.738 Unternehmen wahrgenommen wird. Die Ausbildungsquote beträgt somit rund ein Drittel.

Dr. Günter Bruntsch, Präsident der IHK Dresden, die in den Jahren 2015 und 2016 in Sachsen die Sprecherrolle inne hat, äußert sich zur Jahresbilanz: „Wir freuen uns über den Zuwachs, auch wenn er moderat ausgefallen ist. Man darf aber nicht vergessen, dass wir insbesondere aufgrund der enorm zurück gegangenen Schulabgängerzahlen und dem anhaltenden Trend in Richtung akademischer Ausbildungen in den Vorjahren einen enormen Aderlass hinnehmen mussten. Dieser scheint jetzt endgültig gestoppt, sodass auch die Chancen der sächsischen Betriebe, den für sie wichtigen Berufsnachwuchs zu finden, wieder steigen. Das ist angesichts der hervorragenden gesamtwirtschaftlichen Lage, und der vermehrten altersbedingten Abgänge aus den Stammbelegschaften eine doppelt erfreuliche Tatsache.“

Dass die Nachfrage der sächsischen Arbeitgeber nach neuen Auszubildenden auch 2015 anhalten dürfte, macht bereits ein Blick in die Lehrstellenbörse der IHKs unter www.ihk-lehrstellenboerse.de deutlich, in der aktuell mehr als 1.500 sächsische IHK-Betriebe über 3.000 offene Stellen offerieren.

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