26.06.2015 – 14:52 | Kein Kommentar

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Weniger Aufträge für die Industrie

Eingetragen von am 10.06.2015 – 09:47Kein Kommentar

Insgesamt bleibt die Stimmung in der Wirtschaft laut IHK-Konjunkturbericht aber gut

Stade (IHK). Die regionalen Unternehmen sehen sich weiter im Aufwind, wie die Konjunktur­umfrage der IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum zeigt. 89 Prozent der Betriebe sind mit ihrer Geschäftslage im Sommer zufrieden. Nur der Einzelhandel berichtet von einer Verschlechterung der Geschäftslage auf Grund der größeren Konsumzurückhaltung in den Bereichen elektronische Geräte, Bau- und Heimwerkbedarf sowie Möbel und Einrichtungsgegenstände.

Obwohl die Industrie vermehrt mit Rückgängen bei den Auftragseingängen zu kämpfen hat, bleibt die Stimmung in diesem Wirtschaftszweig unverändert positiv. Fast jedes vierte Unternehmen berichtet, dass die Auftragseingänge gegenüber dem Vorquartal gesunken sind. Bei gerade einmal 14 Prozent sind sie gestiegen. Vor allem die Investitionsgüterhersteller melden eine geringe Nachfrage nach ihren Produkten. Aus dem Ausland gab es für die Unternehmen keine neuen Impulse.

Unter dem Strich bleiben die Erwartungen der Gesamtwirtschaft an die zukünftige Geschäftslage im Vergleich zum Vorquartal unverändert positiv. Schaut man in die einzelnen Branchen, zeigt sich indessen ein differenziertes Bild: Eine deutliche Dämpfung bei den Erwartungen gibt es in der Industrie, im Einzelhandel und im Dienstleistungsgewerbe. „Immer mehr Unternehmen haben mit den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen zu kämpfen. Mindestlohn, Niedrigzinspolitik, Fachkräftemangel, neue bürokratische Anforderungen, politische Spannungen in Zuliefer- oder Abnehmerländern treiben auch die regionalen Betriebe um und stellen diese vor neue Herausforderungen“, sagt Katharina Zalewski, Konjunkturexpertin der IHK Stade. Das Baugewerbe zeigt sich von diesen Risiken bisher unbeeindruckt. Alle Bauunternehmen gehen davon aus, dass ihre Geschäftsentwicklung in Zukunft weiter so positiv verläuft.

„Der branchenspezifische Pessimismus in Industrie, Einzelhandel und Dienstleistungsgewerbe bei den Erwartungen gibt jedoch noch keinen Grund zur Annahme einer Kehrtwende in der regionalen Wirtschaftsentwicklung“, so Katharina Zalewski. Die Unternehmen setzten vielmehr sogar auf die Zukunft. 32 Prozent der Gewerbetreibenden wollen ihre Investitionsausgaben in den kommenden zwölf Monaten steigern.

Eine Sommerflaute gibt es auf dem regionalen Arbeitsmarkt nicht. Im Juni sank die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vorjahresmonat von 5,4 Prozent auf 5,2 Prozent. Im Elbe-Weser-Raum sind damit 22.241 Personen arbeitslos gemeldet. Die Quote für die Region liegt weit unter dem Bundes- und Landesschnitt mit einer Quote von 6,5 Prozent für Deutschland und 6,3 Prozent für Niedersachsen. Der Ausblick auf den Arbeitsmarkt bleibt positiv. Fast jedes fünfte Unternehmen meldet, dass es neue Beschäftigte einstellen möchte.

Information zur Umfrage: 372 Unternehmen aus dem Elbe-Weser-Raum wurden befragt; 199 Unternehmen haben geantwortet. Dies entspricht einer Rücklaufquote von 53,5 Prozent.

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