26.06.2015 – 14:52 | Kein Kommentar

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Erhalt der Musikhochschule Trossingen in Breite und Ausstattung unverzichtbar – „Am Ende muss Lösung stehen, die nur Gewinner zurücklässt“

Eingetragen von am 17.06.2015 – 12:18Kein Kommentar

Thomas Albiez, Vorsitzender des Hochschulrates der Musikhochschule Trossingen und Hauptgeschäftsführer der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, hat sich bei der öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kunst des baden-württembergischen Landtages heute (22. Juli) über die Zukunft der Musikhochschulen im Land für den Erhalt der Trossinger Hochschule „in bewährter Breite und Ausstattung“ ausgesprochen. Für die Musikhochschule Trossingen gehöre deshalb die Schulmusik als wesentlicher Bereich dazu. Diese Auffassung teile auch das Kultusministerium im Land. Er widersprach damit dem Vorsitzenden der Landesrektorenkonferenz der Musikhochschulen, dem Karlsruher Rektor Hartmut Höll, der sich für eine Reduzierung des Angebotes in der Schulmusik auf bis zu drei statt bislang fünf Hochschulstandorte vorstellen kann. Diese mit den Rektoren der anderen Hochschulen nicht abgestimmte Auffassung lehnt Thomas Albiez strikt ab.

„Eine Musikhochschule ist im ländlichen Raum mehr als im multioptionalen Ballungsraum, nämlich ein Nukleus für Kultur und Bildung, Ländliche Regionen sind sehr wohl in der Lage, nachhaltige Stärken in Kultur, Bildung, Industrie und Wirtschaft zu entwickeln und damit bundesweit sowie international vorbildlich zu sein. Das Musterbeispiel ist die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg“, so Thomas Albiez.

Eine Musikhochschule lasse sich nicht isoliert als Kostenfaktor betrachten. Sie sei kulturell, gesellschaftlich, wirtschaftlich eng verzahnt mit ihrem Standort und habe eine hohe historische, kulturelle und auch weltweite Bedeutung durch die Vielzahl an ausländischen Studenten. Die Bedeutung der Musikhochschulen müsse im Bewusstsein des öffentlichen Lebens und in der Bürgergesellschaft stärker verankert werden und in den Aktivitäten des Landes größere Beachtung finden. Die herausragende musische Bildung sei ein Wesensmerkmal und Standortvorteil von Baden-Württemberg.

„Wir sind überzeugt, dass wir in diesem Prozess eine angemessene Lösung für das ganze Land finden. Und das kann ein Vorbild für andere Bundesländer werden“, so der Hochschulratsvorsitzende. „Am Ende muss eine Lösung stehen, die nur Gewinner zurücklässt. Nur dann gibt es eine breite Akzeptanz bei Bürgerschaft, Jugend, Wirtschaft, Politik, Bildung und Kultur.“

Die Reformdiskussion sei nach wie vor richtig und notwendig. Sie werde von der IHK als Vertretung der Wirtschaft, von der Region und der Musikhochschule aktiv begleitet und unterstützt. „Die fünf Standorte im Land müssen als gleichwertig anerkannt werden. Über Strukturen und Größen lässt sich reden, und dazu sind wir bereit“, so Thomas Albiez.

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