26.06.2015 – 14:52 | Kein Kommentar

Die Wanderer freuen sich schon auf eine warme Mahlzeit, Kaffee und Kuchen. Doch als sie am Ausflugslokal ankommen, sind Türen und Fenster verrammelt. Der Wirt hat sich nach jahrzehntelanger Arbeit altersbedingt zur Ruhe gesetzt, ohne …

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Der gesetzliche Mindestlohn: Ausnahmen und Übergangsregelungen

Eingetragen von am 22.05.2015 – 16:17Kein Kommentar

Befürworter sprechen von einem historischen Beschluss, Kritiker von einem Schweizer Käse. Die Rede ist vom Gesetz zur Einführung des gesetzlichen Mindestlohns. Was bringt es?
Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde soll generell vom 1. Januar 2015 an in Deutschland gelten. Davon profitieren werden nach Regierungsangaben zunächst rund 3,7 Millionen Niedrigverdiener. Der Mindestlohn gilt nicht für Jugendliche unter 18 Jahren sowie für Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten einer Beschäftigung.
Pflichtpraktika sowie freiwillige Praktika mit einer Dauer von bis zu drei Monaten sind in Ausbildung oder Studium ausgenommen.

Übergangregelungen bis Ende 2016 gelten für Branchen mit länger laufenden Tarifverträgen: Diese dürfen von der gesetzlichen Lohnuntergrenze befristet nach unten abweichen. 2017 ist damit aber Schluss. Dann gilt der Mindestlohn von 8,50 Euro flächendeckend.

Für Saisonarbeiter etwa in der Landwirtschaft oder Gastronomie gilt der Mindestlohn von 8,50 Euro zwar ab 2015. Allerdings wird die Befreiung von der Sozialversicherungspflicht von 50 auf 70 Tage ausgeweitet, befristet auf vier Jahre. Kost und Logis können leichter verrechnet werden.

Zeitungszusteller erhalten die 8,50 Euro Schritt für Schritt: 2015 sind es 75 Prozent davon, also 6,38 Euro. Im Jahr darauf sollen es 85 Prozent (7,22 Euro) sein, von 2017 an dann 8,50 Euro.

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