26.06.2015 – 14:52 | Kein Kommentar

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Setzen Sie ihre Fortbildungskosten ab

Eingetragen von am 13.06.2014 – 07:562 Kommentare

Wer sich im Handwerk technisch auf dem neuesten Stand halten möchte, damit er seine Leistungen auf dem technisch aktuellen Niveau für seine Kunden anbieten kann, der bildet sich stets und ständig fort. Dabei lassen sich die Kosten für eine solche Fortbildung auch steuersparend geltend machen:


Die Erstattung der Fortbildungskosten durch den Betrieb

Wenn das Handwerk für seinen Mitarbeiter die Fortbildungskosten übernimmt, damit dieser technisch auf dem neuesten Stand ist, dann sind diese Zahlungen frei von Steuern und Abgaben. Bedingung dabei ist, dass die Fortbildung dem betrieblichen Interesse des Arbeitgebers dient. Dabei ist empfehlenswert, dass die Rechnung auf den Namen des Handwerksbetriebes ausgestellt wird. Für das Finanzamt ist auf diese Weise klar, dass der Arbeitgeber ein betriebliches Interesse an der Fortbildung hat, außerdem lässt sich die Umsatzsteuer als Vorsteuer vom Handwerk geltend machen. Aber auch, wenn der Arbeitgeber die Rechnung des Arbeitnehmers bezahlt, lässt sich die Steuer- und Abgabefreiheit der Kosten für die Fortbildung geltend machen.

Ein Computerkurs lässt sich als Werbungskosten absetzen

Wer als Fortbildung einen Computerkurs besucht, damit er diese Kenntnisse konkret im Handwerk und Beruf einsetzen kann, für den sind die Kosten dafür als Werbungskosten steuerlich absetzbar. Erfordert die Tätigkeit im Handwerk Kenntnisse in einer fremden Sprache, lässt sich auch ein Fremdsprachenkurs auf diese Weise steuerlich geltend machen. Gerade dann, wenn Mitarbeiter im Handwerk Kenntnisse am Computer benötigen, die beispielsweise zur Lagerführung oder Buchhaltung notwendig sind, dann sind die Kosten für eine solche Fortbildung beruflich veranlasst.

Auch bei einer Fortbildung darf Freizeit sein

Ist jedoch der Anteil der Freizeit zu hoch, dann vermutet das Finanzamt private Gründe für die berufliche Weiterbildung. Gerade dann, wenn die Fortbildung länger dauert und weiter entfernt stattfindet, kann ein freies Wochenende auch zur freien Verfügung und zur Erholung stehen. Das entschieden die Richter in Niedersachsen. Damit das Finanzamt besser überzeugt werden kann, ist es sinnvoll, genau zu notieren, was Sie den Tag über gemacht haben. Sollten Sie an Ihren freien Tagen ausschließlich lernen, dann erkennt das Finanzamt dieses auch an.

Die Meisterprüfung fällt mit Steuerersparnis leichter

Wenn Sie Lehrgänge besuchen, um sich auf die Meisterprüfung vorzubereiten, dann ist das ebenfalls eine berufliche Fortbildung und die Kosten lassen sich als Werbungskosten absetzen. Dazu zählen auch Kosten, die durch den Kauf von Lernmaterial entstehen, ebenso wie die Prüfungsgebühren und die Fahrtkosten zum Kursort, die Übernachtungskosten und die Verpflegungspauschbeträge. Selbst die Kosten für das Material des Meisterstückes sind absetzbar. Ist der Anwärter auf den Meistertitel im Handwerk nicht älter als 25 Jahre, dann kann dieser bei seinen Eltern als Kind steuerlich berücksichtigt werden.

2 Kommentare »

  • Möller sagt:

    Vielen Dank für die Informationen. Interessant wäre aus meiner Sicht noch eine grobe Auflistung darüber welche Fortbildungsmaßnahmen überhaupt angeboten werden und auch effektiv sind.

    Wir bekommen hier als Kleines Unternehmen im Bereich Innenausbau / Trockenbau viel Werbung von lokalen Fortbildungsanbietern und sind diesbezüglich etwas überfordert, da diese Maßnahmen ja meist auch sehr zeitaufwendig sind. Zeit in der wir nicht auf der Baustelle oder im Büro sein können um den Betrieb zu führen.

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