Ehemaliger Eigentümer von Müller Brot kauft Groß-Bäckerei zurück – mit Folgen!
Um ihre Arbeitsplätze zu sichern demonstrierten Angestellte der Firma Müller Brot in München gegen den alten und neuen Besitzer Klaus Ostendorf. Sie werfen ihm vor, die Hauptschuld an der schlechten Lage der Bäckerei zu tragen denn 700 Mitarbeiter sollen nach dem erneuten Kauf der insolventen Großbäckerei gehen.
Ostendorf, dessen Angebot vom Gläubigerausschuss des Unternehmens gewählt wurde, übernimmt Marken-, Lizenz- und Patentrechte der Firma. Die Behauptung, dass der Verkauf ein Erfolg für alle sei, wie es von Seiten der Gläubiger, sowie der Käufer hieß, können die Mitarbeiter allerdings nicht teilen. Nur 400 von ca. 1100 Angestellten können übernommen werden. Sämtliche gekündigten Mitarbeiter verlieren auf der Stelle ihren Arbeitsplatz.
„Ostendorf hat uns kaputt gemacht“ lautet der Slogan der von Kündigung gefährdeten Mitarbeiter.
Auch die Tochter des ehemaligen Eigentümers Evi Müller hat sich zusammen mit einer Münchner Bäckerei um den Kauf bemüht. Ihr Angebot wurde allerdings abgelehnt.
( Quelle: focus , Bild © Christian-Jung-8798567 – fotolia.com )
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